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7 Umsatz­killer auf deiner Website und was du dagegen tun kannst

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Flache Illustration eines Browserfensters mit zwei verbundenen Kreisen darunter, beschriftet mit 'JA' und 'NEIN'.

In den letzten Jahren haben wir bei JUNG&BANSE hunderte Websites analysiert, von jungen Startups bis zu mittelständischen Unternehmen. Dabei tauchen immer wieder dieselben Fehler auf, die dafür sorgen, dass Websites schön aussehen, aber nicht verkaufen. Dieser Artikel zeigt dir, wie du sie findest.

Deine Website ist mehr als nur Vertrauen

Viele Unternehmen sehen ihre Website noch immer als etwas, das Vertrauen schaffen soll, nachdem der erste Kontakt längst stattgefunden hat. Doch das ist ein teurer Irrtum. Was viele unterschätzen: Eine Anfrage passiert nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis aus klarer Struktur, ansprechendem Design und gezielter Sichtbarkeit. Eine Website, die all das vereint, arbeitet für dich. Eine, die es nicht tut, bremst dein Wachstum.

So entsteht der Unterschied zwischen einer Seite, die nur schön aussieht, und einer, die wirklich verkauft.

Lila Hufeisenmagnet mit gelben Enden und zwei gelben Blitzsymbolen darüber vor rosa Hintergrund.

Top 7 Umsatzkiller und was du dagegen tun kannst

1. Unklare Struktur: Besucher verlieren die Orientierung

Deine Besucher entscheiden in unter 3 Sekunden, ob sie bleiben. Wenn die Navigation unklar ist, Texte verwirren oder zu viele Optionen gleichzeitig sichtbar sind, steigt die Absprungrate sofort.

Was du tun kannst:

  • Nutze klare Navigationsbegriffe, keine internen Fachwörter.

  • Führe den Nutzer mit einer logischen Seitenstruktur (maximal 5 Hauptpunkte).

  • Zeige oben auf jeder Seite, worum es geht. Keine Rätsel.

Quick Fix #1:

Teste mit jemandem, der dein Unternehmen nicht kennt. Wenn er in 10 Sekunden nicht weiß, was du anbietest, ist dein Aufbau zu komplex.


2. Zu wenig Fokus auf Nutzen: Du redest über dich statt über den Kunden

Viele Websites beschreiben, was das Unternehmen macht. Aber kaum, was der Kunde davon hat. Dein Besucher will nicht wissen, wie du arbeitest, sondern welches Problem du löst.

Was du tun kannst:

  • Formuliere Überschriften aus Kundensicht („So wird deine Website zum Vertriebspartner“ statt „Unsere Leistungen“).

  • Zeige konkrete Ergebnisse: Zahlen, Erfolge, Referenzen.

  • Nutze Testimonials, sie sind der stärkste Vertrauensfaktor.

Quick Fix #2:

Zähle auf deiner Startseite, wie oft das Wort „wir“ vorkommt. Wenn du es häufiger nutzt als „du“, stimmt die Perspektive nicht.


3. Fehlende Hierarchie: Alles sieht gleich wichtig aus

Zu viele gleichwertige Überschriften, Farben oder Schriftgrößen wirken chaotisch. Nutzer brauchen visuelle Führung.

Was du tun kannst:

  • Arbeite mit klaren Abständen, Kontrasten und Weißraum.

  • Setze große Headlines für das Wesentliche, kleine für Details.

  • Reduziere visuelles Rauschen, weniger Elemente wirken stärker.

Quick Fix #3:

Überfliege deine Seite nur anhand der Headlines und Bilder. Achte darauf, was hängen bleibt, denn viele Besucher lesen keine Texte.

4. Kein klarer Call-to-Action: Nutzer wissen nicht, was sie tun sollen

Viele Websites enden mit einem „Kontaktformular“. Aber kein Mensch wacht morgens auf und denkt: „Heute fülle ich mal ein Kontaktformular aus.“

Führe den Nutzer zu einer Handlung, die sich natürlich anfühlt.

Was du tun kannst:

  • Verwende aktive, konkrete CTA-Texte: „Website analysieren lassen“ statt „Senden“.

  • Setze pro Seite nur eine Hauptaktion.

  • Baue CTAs sichtbar ein – oberhalb der Falz, nicht nur am Ende.

Quick Fix #4:

Teste, ob du deinen CTA mit nur einem Satz einleiten kannst. Wenn du ihn erst erklären musst, ist er zu abstrakt.

5. Langsame Ladezeit: Der unsichtbare Conversion-Killer

Jede Sekunde zählt. Laut einer Statistik von Portent sinken die Website-Conversion-Raten im Bereich von 0-5 Sekunden Ladezeit im Durchschnitt um etwa 4,42 % pro zusätzlicher Sekunde Ladezeit.

Und: Eine schnelle Website wird auch besser gerankt.

Was du tun kannst:

  • Optimiere Bilder als WebP oder AVIF (unter 300 KB)

  • Nutze ein performantes Hosting.

  • Prüfe regelmäßig mit PageSpeed Insights oder GTmetrix.

Quick Fix #5:

Wenn deine Website länger lädt als du brauchst, um „Warum dauert das so lange?“ zu denken, bitte optimieren.

6. Fehlendes Vertrauen: Keine Signale für Sicherheit und Kompetenz

Nutzer verlassen Seiten, denen sie nicht trauen. Das passiert subtil, zum Beispiel durch fehlende Bilder, schwache Texte oder unklare Ansprechpartner.

Was du tun kannst:

  • Zeige Gesichter: Team, Gründer, echte Kunden.

  • Ergänze Gütesiegel, Bewertungen, Pressezitate.

  • Verwende konsistente, professionelle Sprache.

In unserem Blogartikel zum Thema „Verkaufsstarke Landingpages“ kannst du dir einen komplettem Website-Aufbau Blueprint gratis herunterladen.

Quick Fix #6:

Zeige, wer verantwortlich ist. Nicht nur rechtlich, sondern persönlich. Vertrauen entsteht von Mensch zu Mensch.

7. Nutzer ausgeschlossen: Unbewusst Reichweite verloren

Barrierefreiheit ist kein „Nice to have“, sondern ein messbarer Faktor für Conversion und SEO. 1 von 6 Menschen ist neurodivergent, jeder 5. Nutzer hat Einschränkungen beim Lesen oder Sehen. Wer hier verliert, verliert potenzielle Kunden.

Was du tun kannst:

  • Kontrast, Schriftgröße, Fokusführung optimieren

  • Funktionen für reduzierte Reize (z. B. Fokusmodus)

  • Klare Sprache statt Fachjargon

Wichtige Informationen über digitale Barrierefreiheit haben wir in einem weiteren Blogartikel zusammengefasst.

Quick Fix #7:

Wenn Menschen sich an deine Seite anpassen müssen, statt andersherum, ist sie nicht inklusiv genug.

Verkaufen oder Marke stärken? Beides, aber zum richtigen Zeitpunkt

Nicht jede Website muss nur verkaufen. Und nicht jede Landingpage muss Marke aufbauen. Entscheidend ist, wo du mit deinem Unternehmen stehst und welches Ziel du mit deiner Seite verfolgst.

Eine verkaufsoptimierte Website oder Landingpage führt Besucher bewusst zur Handlung. Sie ist klar strukturiert, reduziert und gebaut für Conversion. Ideal für:

  • Unternehmen, die Leads oder Verkäufe generieren wollen

  • Kampagnen, Produkt-Launches, Recruiting oder Terminbuchungen

  • Startups oder Dienstleister, die Sichtbarkeit in Umsatz verwandeln möchten

Eine markenbildende Website arbeitet langfristig. Sie sorgt dafür, dass du als Marke wahrgenommen wirst, relevant bleibst und Vertrauen schaffst, insbesondere, wenn du bereits etabliert bist. Hier geht es nicht nur um die Anfrage, sondern um Positionierung, Identifikation und Differenzierung.

Beides hat seine Berechtigung. Der größte Fehler entsteht, wenn Unternehmen:

  • versuchen, auf einer Seite gleichzeitig alles zu tun

  • Branding über Conversion stellen (wenn sie Leads brauchen)

  • oder Conversion über Marke stellen (wenn sie schon Marktführer sind und Vertrauen das stärkste Kapital ist)

Die Regel: Wer wachsen will, optimiert auf Handlung. Wer bereits bekannt ist, optimiert auf Haltung.

Lila Balkendiagramm mit aufsteigendem Pfeil, umgeben von gelben und weißen Symbolen für Diagramm, Daumen hoch, Klick und Nutzerprofil auf rosa Hintergrund.
Erst klar führen, dann nachhaltig verbinden.

Fazit: Design, das verkauft

Eine gute Website ist kein Kunstprojekt. Sie ist ein Werkzeug. Wenn Struktur, Psychologie und Technik zusammenspielen, entsteht Vertrauen und daraus entsteht Umsatz.

Bei JUNG&BANSE entwickeln wir Websites, die genau darauf ausgelegt sind: sichtbar, schnell, emotional und messbar erfolgreich.

Bereit, aus deiner Website einen echten Vertriebshebel zu machen?

Lass uns gemeinsam herausfinden, wo deine versteckten Umsatzchancen liegen.

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Lila Laptop mit geöffnetem Karton und Zahnrad-Symbol vor einfarbigem Hintergrund.

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